Neu im Sortiment


Vorgestellt Jean Bousquet

Jean Bousquet wurde 1948 in Südfrankreich, in der Stadt Carcassone, geboren. Er gehört zu einer Familie von Weinbauern in dritter Generation und liebt Weine und Weinberge. Im Alter von dreiundzwanzig Jahren erwarb er 140 Hektar verlassenes Land in Frankreich, wovon ca. 30% alte Weinberge, 40% Apfelbäume und die verbleibenden 30% unkultiviertes Land ausmachten. Alles musste von neuem begonnen werden und nach zwanzig Jahren waren 120 Hektar Rebflächen mit den Sorten Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot und Cabernet Sauvignon entstanden. Außerdem ein Weinkeller mit neuester Technologie.

Die Nachfrage nach seinen Weinen wuchs beständig. Immer nach höchster Qualität strebend, realisierte Jean, dass auch wenn das Land gut gewählt war, die Sonne doch nicht ausreichte, um die Reife und optimale Qualität der Trauben zu erhalten, die er sich wünschte. Mit dem Ziel, den perfekten Ort für seine Ansprüche zu finden, begann er immer im Winter weltweit verschiedene Weinanbaugebiete zu besuchen. Im Jahr 1990 lernte er die Weinanbaugebiete in und um Mendoza in Argentinien kennen. Nachdem er die verschiedenen lokalen Weine getestet und Bodenbeschaffenheit sowie Klima eingehend untersucht hatte, entschied Jean, dass er endgültig die perfekte Weinanbauregion gefunden hatte.

Im Jahr 1997 gründete er sein neues Weingut in Tupungato, 80km südöstlich von Mendoza. Die Gegend weist gute Weinanbaubedingungen und ein perfektes Klima auf, tagsüber mild und kühl in der Nacht. Durch die Höhenlage von über 1200m über Meeresspiegel ist eine gute Belüftung der Anlagen gegeben und dadurch wenig Schädlingsbefall. Der äußerst durchlässige Boden aus Sand auf Kies bietet zusätzlich gute phytosanitäre Eigenschaften. Alle diese großartigen Voraussetzungen geben den Trauben die Möglichkeit, eine optimale Reife zu erhalten, ohne das Risiko, dabei zu vertrocknen oder von Schädlingen befallen zu werden.

Unser Tipp:

Cabernet Sauvignon DO 2007

Feine Noten von Vanille, sehr nachhaltig und delikat. Sehr feines Bouquet von Himbeeren, Kirsche und Pflaume!

87 Punkte Wine Spectator

Silber beim internationalen Weinpreis der BioFach 2008

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Vorgestellt_Stagard

Lesehof Stagård

Die Geschichte der Familie Stagård reicht bis ins Jahr 1000 zurück. Seit mehr als 300 Jahren wird in Krems von Ihrer Familie Wein angebaut und das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben. Aber auch zu ihren schwedischen Wurzeln stehen die Stagårds. Die Geschichte des Hauses reicht bis ins 15. Jh zurück: So wie viele andere bayrische Klöster hatte auch Tegernsee in Stein einen Lesehof von dem aus der Besitz verwaltet, in dem das dortige Lesegut gesammelt, gekeltert und gelagert wurde! 1786 ging das Haus in den Besitz der Familie über. Im 16. Jahrhundert wurde der ursprüngliche Renaissancebau erneuert und weist seit der Mitte des 18. Jahrhunderts eine barockisierte Fassade auf. Den schwedischen Namen brachte Vater Kenneth vor ca. 30 Jahren mit. Sein Sohn Urban ist in die Fußstapfen seiner Vorfahren getreten und bewirtschaftet seit Beginn 2008 den Betrieb gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Dominique und der restlichen Familie.

Unser Tipp: Grüner Veltliner Pfaffenberg Kremstal DAC 2008

Saftiges Strohgelb mit dezenter Schlierenbildung, fruchtig und offen in der Nase, frischer grüner Apfel, zarte Zitruszesten, ein Hauch von Blüten. Am Gaumen saftig und rund, eleganter Körper, zart nach Ananas, Grapefruit, gut integrierte Säure, feine Anklänge tropischer Früchte im Nachhall.

Dieser Wein ist eine Selektion aus den südlich ausgerichteten Berg- und Terassenweingärten Danzern & Pitschental – Großlage Pfaffenberg. Die Böden sind mineralisch und kalkhaltig. Ein herrlicher Speisenbegleiter! Passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch, zu leichten Vorspeisen, Salaten, zu gebackenen Gerichten und zu Pasta.

88 Punkte Falstaff Kremstal DAC Cup 2008

Jetzt alle Weine vom Lesehof Stagård zum Probierpreis!

Neu im Sortiment haben wir seit dieser Woche die Weine von Caligiore aus Mendoza.

Die Weinreben wachsen in naturbelassenen und hochgelegenen Öko-Systemen und bringen kleinkernige Trauben mit einer guten Balance von Hautoberfläche und Fruchtfleisch hervor. Dies resultiert in Weinen, die angenehm Tannine, ein hervorragendes Bukett und vielseitiges Aroma besitzen. Die Weine werden von der O.I.A. (Organización International Agropecuaria) kontrolliert. Die Rebstöcke sind bis zu 80 Jahre alt!

Unser Tipp:

Caligiore Cabernet Malbec_quer

Malbec Cabernet-Sauvignon 2008

Intensives schimmerndes Rubinrot. Eine harmonische Zusammenstellung der Rebsorten Malbec und Cabernet Sauvignon. Angenehmer Duft nach roten, reifen Früchte. Im Mund schmeckt er zunächst angenehm fruchtig, entwickelt sich harmonisch mit einem ausgewogenen Säuregehalt und milden Tanninen. Im Abgang ist er komplex und erinnert an Konfitüren.

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Olivenöl Fiorano

Die feinen Weine von Fiorano aus den Marken haben wir schon länger im Sortiment, neu hinzugekommen ist jetzt das Olivenöl Extra Vergine.

Das Olivenöl von Fiorano hat einen feinen Geschmack mit leicht fruchtigem Geruch und langanhaltendem Aroma.

Das Öl wird in einer zertifizierten, technologisch ausgereiften Ölmühle bei kontrollierter Temperatur hergestellt. Die Oliven werden ausschließlich von Hand geerntet. Um gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, werden die Oliven innerhalb von 24 Stunden gepresst. Somit wird sowohl ein sehr niedriger Säuregehalt als auch einen sehr niedrigen Peroxydgehalt erreicht.

Top 10 beim Olivenöl-Preis der Biofach 2009

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pro-biowein rotwein cuvée

Matthias Höfflin hat diesen leckeren Bio Wein für uns im kleinen Holzfass ausgebaut. Er präsentiert sich mit einer schönen purpurnen Farbe. In der Nase fruchtintensiv mit feinen Cassis-Noten und klarer Würze. Im Trunk zeigt er sich füllig mit präsenten Tanninen und guter Länge. Kräftig, unkompliziert, für jeden Tag zum Genießen.

Getauft haben wir unsere erste Eigenmarke – wie kann es anders sein – PRObioWEIN Cuvée rot.

les-tonillieres-pic-saint-loup

Sehr gelungener Vertreter dieser Paradeappellation aus dem Languedoc: Rumtopf, Nelken und schwarzer Pfeffer an der Nase, feines Leder untermauert mit sehr eleganten Taninnen und üppiger Wärme.

Gold beim Internationalen Weinpreis der BioFach 2009

90 Punkte Weinwirtschaft 2009

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Cabernet Dorsa

Ein sehr würziger, nach Paprika und Pfeffer duftender Bio Wein. Die kräftigen, aber harmonischen Tannine geben diesem Wein eine enorme Fülle. Rotwein-Liebhaber genießen seinen internationalen Charakter.

Der Cabernet Dorsa ist eine neuere Züchtung und wurde durch langjährige Kreuzungsarbeit aus dem weltweit bekannten Cabernet Sauvignon und dem populären Dornfelder in der Landesanstalt für Rebenzüchtung Weinsberg gekreuzt. Die Rebsorte ist spät reif und ergibt fast jedes Jahr sehr hochwertige Qualitäten. Sieht man die Bandbreite deutscher Rotweine vor Augen, so wird diese um die Komponente „Cabernet-Sauvignon-Note“ erweitert. Die farbintensiven, manchmal Gerbstoff betonten Cabernet-Dorsa-Weine zeigen ein schönes Fruchtspiel mit deutlichen Kirscharomen. Generell erkennt man in ihnen „viel Rotweincharakter“, d.h. ausgewogene Harmonie, viel Körper und große Nachhaltigkeit.

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Albet i Noya aus San Pau d`Ordal

Xarel.lo Clàssic DO 2007
Anbaugebiet: Penedes
Rebsorte: Xarello
Jahrgang: 2007
Flascheninhalt: 0,75l
Trinktemperatur: 10°C
Lagerfähigkeit: jetzt + 1-2 Jahre
Geschmack: trocken
Alkoholgehalt: 12,5%
Restzucker: 5,7
Gesamtsäure: 6,6
Kontrolle durch: CCPAE

Hat alles, was einen guten katalanischen Weißwein auszeichnet: Frische, Körper, Duft, und eine interessante pfeffrige Note.

Passt gut zu Tapas und allen Fischgerichten.

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Schmeckt wie ein sehr guter trockener Sherry, in England mit Goldmedaille als einer der besten Ökoweine prämiert.

Im Mittelalter war Cordoba Schnittpunkt arabischer, christlicher und jüdischer Kultur und Religion. Unglaublich, welche Kultiviertheit und Bildung sich in den Hinterlassenschaften dieser Epoche ausdrückt, traurig anzusehen, mit welch barbarischer Grobschlächtigkeit die christliche (katholische) Kirche diese Kultur zerstört hat. Die Spuren dieser Zeit machen einen Besuch Cordobas zum faszinierenden Erlebnis.

Ungefähr eine Stunde nördlich von Córdoba liegt, mitten in einer wilden, sehr ursprünglichen Berglandschaft auf 700m gelegen, das Dorf Villaviciosa, in dem Toni und Gabriel Gómez ihre Trauben nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus anbaut. In seiner Kellerei verarbeitet die Trauben zu sherryähnlichem Fino, dem typischen Weißwein Andalusiens. In der guten alten Zeit, als die Damen aus besserem Hause zum Kaffeekränzchen noch eifrig Sherry schlürften und der weltweite Konsum dieses Weintyps entsprechend hoch lag, gehörte auch Villaviciosa zur Anbauzone von Jerez, heute muß der Wein als Tafelwein vermarktet werden, genießt in Andalusien aber weiterhin einen ausgezeichneten Ruf.

Neben Gabriel Gomez selbst nehmen am Bioanbauprojekt 4 Familien teil. Sie arbeiten in dieser herben Landschaft auf niedrigstem Ertragsniveau. Noch immer stehen die vor Jahrzehnten gepflanzten Reben bunt durcheinander, der für die Weinqualität gewünschte Mischsatz war bereits im Weinberg angelegt. Aufgrund des extremen Klimas – bis über 40°C heiße Sommer und sehr kalte Winter – treten praktisch keine Pilzkrankheiten auf. Von den früher zahlreichen Schafherden sind nur wenige übrig geblieben, die jedoch grasen während der kalten Monate in den Weinbergen und sorgen so für ökologischen Dünger. Die alten Stöcke tragen nur geringe Mengen gesunder goldener Trauben mit hohen Zuckerwerten. Entsprechend reif und konzentriert werden sie geerntet. Der junge Wein gärt zunächst klassisch im Edelstahl und lagert dann in amphorenförmigen ‘tinajas’ aus Ton oder Beton. Zur weiteren Reife wird er in mehrlagig übereinandergestapelte Eichenfässer gefüllt, die nur zu 2 Dritteln voll sind. Teil des langsamen Reifeprozesses ist eine dezente Oxydation, der Wein wird durch eine sich im dortigen Kellerklima von selbst bildenden Hefeschicht vor zu viel Luftkontakt geschützt. Aus dem untersten Fass wird jeweils abgefüllt, dann läuft in je nach gewünschtem Weintyp unterschiedlicher Zusammensetzung aus den oberen Etagen Wein nach, und zuletzt wird die oberste wieder mit Jungwein aufgefüllt…

Bei Gabriele Gomez entsteht Wein in einer auf den ersten Blick fast archaischen Weise, bestimmt durch Gefühl, Instinkt und Erfahrung. Nicht nur Wissen wird über Generationen vererbt, sondern durch das Soleraverfahren auch Teile des Weines. Jedes Faß schmeckt anders und ist letztlich ein ganz kleines Element des vom Kellermeister zusammengestellten Endprodukts.

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Lange haben wir uns überlegt, ob wir Biowein aus Übersee in das Sortiment nehmen sollen. Was ist ökologisch vertretbar und was ist es nicht. Letztendlich gibt es aus allen Sichtweiten ein Für und ein Wider. Nach gründlichem Abwägen, haben wir uns dafür entschieden und führen jetzt ein Sortiment von über 20 Weinen aus Chile, Argentinien, USA und Südafrika.

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